| Lindsay's 2009 |
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Das Jahr 2009 fing für Lindsay gut an. Anfang Januar war sie am Set zum
Promo-Video für die Spring/Summer Collection der Marke "Fornarina"
zu sehen, die Lindsay als ihr neues Werbegesicht erkoren hatte. Man sah allerdings sehr deutlich, dass
Lindsay mal wieder sehr abgemagert aussah, ihre Beine sehen im Video wie
Streichhölzer aus und ihre Taile war fast verschwunden. Liebesstress?
Mit Samantha Ronson sollte es ja schon länger nicht mehr geklappt haben,
so verwunderte es auch keinen, dass die beiden sich Anfang April
trennten. Kurz darauf war Lindsay auf dem amerikanischen Klatsch-Blatt "US Weekly" mit der Schlagzeile "I'M SO ALONE" zu sehen, was einen regelrechten Skandal auslöste. Lindsay nahm's gelassen: Sie drehte einen kleinen Film, in dem sie sich selbst auf die Schippe nahm und eine Kontaktanzeige aufgab und jammerte, wie sehr sie sich alleine fühlte, stellte das ganze auf efunny.com zur Schau und war sogar kurz darauf Gast bei "Ellen DeGeneres", bei der sie über die Trennung, aber auch über ihre nächsten Projekte sprach. Mitte April gab es für eine kurze Zeit einen riesigen Schock: LINDSAY VOR GERICHT! Es hatte was mit ihren Bewährungsauflagen zu tun, die sie mal wieder nicht ernst zu nehemn schien. Zum Beispiel die Treffen bei den Anonymen Alkoholikern. Sie versicherte daraufhin ihrem Anwalt, sie wäre zu den Treffen der Anonymen Alkoholikern gegangen, wenn nicht massenweise Paparazzis vor ihrem Haus gelungert hätten. Neben ihrer Legging-Kollektion "6126", die gleich nach einer Woche in den USA restlos ausverkauft war, stellte Lindsay 2009 ihr nächstes Projekt vor: "Sevin Nyne". Das erste Produkt dieser Marke war ein Selbstbräuner, der zwar mit 35 $ etwas teuer war, aber sich super verkaufte (über 350.000 verkaufte Dosen in einer Woche). Lindsay promotete ihre Produkte auch sehr gut. Neben dem Gastauftritt im TV, veranstaltete sie auch mehrere Partys, beispielsweise kurz vor ihrem 23. Geburtstag in Miami. Kritiker zerrissen zwar das Produkt, es würde die Haut nicht bräunen sondern nur verkleben, aber die Fakten sprechen andere Worte: 1.000.000 Mal wurde das "Tanning Spray" bisher allein in den USA verkauft. Im Mai sah man Lindsay in den Bergen vor Hollywood. Sie posierte für die August-Ausgabe der spanischen "VOGUE" und zwar zum zweiten Mal als Marilyn Monroe. Weil Lindsay 2009 so viel mit Mode am Hut hatte, vergaß man
ganz, dass sie ja eigentlich Schauspielerin ist. Im April kam
allerdings "Mean Girls" in den USA als BluRay Disc auf den Markt. Lindsay's einziger
neuer Film kam leider nicht in die Kinos, was im April zuerst nur ein
Gerücht war, im Mai aber bestätigt wurde. Am 19.Juli 2009
feierte "Labor Pains" auf dem Familiensender "ABC Family"
seine Premiere. Mit über 2 Millionen Zuschauern ist "Labor Pains"
bis heute der erfolgreichste Film im Abendprogramm des Senders. Anfang
August folgte dann die DVD zum Film. Bei uns erschien der Film unter dem Titel "(K)ein
bisschen schwanger" sofort auf DVD. Im Juli und August sah man Lindsay häufig beim Shoppen in Los Angeles. Jeden Tag das gleiche Bild: Lindsay verlässt ihr eigenes Haus oder das von Samantha Ronson. Lindsay beim Shoppen. Diese Eintönigkeit in Lindsay's Leben änderte sich Mitte August, da hatte Lindsay wieder einen Film an Land gezogen: "Machete" hieß der Streifen, in dem Lindsay die Rolle der April übernahm, eine ehrenamtliche Arbeiterin, die eine gewisse Vorliebe für Waffen hat. Man sah Lindsay an zwei Tagen am Set, was viele Fans wieder etwas beruhigte. Zwischendurch wurde bekanntgegeben, dass Lindsay für ein weiteres
halbes Jahr Werbeträger der für die Modemarke "Fornarina" sein sollte.
Sie war nun auch das gesicht der Herbst/Winter Collection. Die Fotos waren diesmal etwas anders
gestaltet: Lindsay war ganz blass und sehr dünn, nich so wie bei den
ersten Fotos. Hier sah man, wie viel Photoshop in Benutzung war. Man
sah nicht einmal Lindsay's Sommersprossen mehr. Ab September ging es für Lindsay wieder bergab: Im August war Lindsay für ein Shooting in London - es war ein Shooting für die britische "ELLE". Im September, als das Heft erschien, wurde behauptet, Juwelen im Wert von über 1 Millionen Pfund wären geklaut worden - Lindsay wurde verdächtigt. Nach mehreren Untersuchungen kam man zur Erkenntnis, dass Lindsay die Juwelen nicht gestohlen hatte und sie auf den veröffentlichten Fotos gar nicht trägt. Doch der Juwelendiebstahl war nicht das einzige, was das Fotoshooting hinterließ: die Chefredakteurin von "ELLE" beschrieb das Shooting mit Lindsay als einen Horrortrip: "Sie kam ganze zwölf Stunden zu spät zum Set, dann war sie auch noch mies gelaunt und schnautzte alle an. Sie war nicht gerade kooperativ. Für Lindsay wird es bei Elle kein weiteres Mal mehr geben." Die Ausgabe verkaufte sich sehr gut, was hoffen lässt, dass die Chefredakteurin nochmal ein Auge zudrückt. Außerdem: Ihre Zusammenarbeit mit dem Modelabel "Ungaro" wurde in der Luft zerrissen, schon bevor Lindsay im Oktober ihre erste eigene Kollektion auf der Pariser Fashion-Week vorstellte. Daraufhin hagelte es nur noch Kritik: Zu bunt, zu einfallslos, zu viel Lindsay. Am 16. Oktober sah man Lindsay erneut vor Gericht.
Sie hatte gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen, sie nahm wieder
einmal bei den Treffen der Anonymen Alkoholikern nicht teil, Begründung
von Lindsay: Keine Zeit wegen Arbeit. Aha... Folge der Vernachlässigung: Noch längere Bewährungsstrafe. Lindsay sah sehr mitgenommen aus, als sie vor Gericht stand: Fettige
Haare, unter ihren gefärbten blonden Haaren sah man bereits den
Ansatz ihrer richtigen Haarfarbe, zerkaute Fingernägel, sowie müde
Augen. Vielleicht war ihr der Stress der letzten Tage wirklich etwas zu
nah gegangen. Im November wartete schon das nächste Fettnäpfchen auf
Lindsay: Streit mit ihrem Vater. Michael Lohan veröffentlichte bei
Radar.com Telefonmitschnitte, auf denen man Lindsay weinen und jammern hört.
Er veröffentlichte mehrere alte Aufnahmen, Lindsay stritt sich sogar einmal mit ihrer
Mutter Diana Lohan. Lindsay's Reaktion via Twitter: "Mein Vater ist so ein
Loser, der keine Ahnung hat vom Vatersein hat." Am 27.November war es endlich bei uns soweit: (K)ein
bisschen schwanger wurde auf DVD veröffentlicht. Einen weiteren Skandal löste Lindsay aus, als sie am 8. Dezember
2009 nach Indien reiste und eine BBC-Dokumentation über die Situation
der Frauen in Indien und über den Menschenhandel drehte. Kritiker
behaupteten, Lindsay wolle zwar ihr Image ändern, hätte es aber mit
der Aussage via Twitter "40 Menschen gerettet... an einem Tag...
das ist das, was das Leben ausmacht." versaut. Am 12.
Dezember reiste Lindsay schon wieder ab.
Kann man in nur vier Tagen eine solch aufwendige Dokumentation drehen? Lindsay verpasste ihren Imagewandel auch mit dem Fotoshooting
für die "Muse", das Lindsay und zwei weitere Personen in
eindeutigen Posen, die sich in einem Schlafzimmer räkeln. Der Fotograf
Yu Tsai sagte, für Lindsay war die Nacktheit völlig okay, da es um
Kunst ging. Das Fotoshooting sollte die Beziehung zwischen Kate
Moss und Jonny Depp in den Neunziger Jahren nachstellen. Zum Schluss des Jahres wurde es wieder ruhiger um Lindsay, sie flog
nach NYC zu ihrer Familie und verbrachte Weihnachten dort. Silvester
hat sie in Miami verbracht. Kurz noch zu erwähnen sind die tollen Titelbilder dieses Jahr: Lindsay
war auf vielen Zeitschriften dieses Jahr: Februar: "Interview"-Magazine - eines der schönsten Shootings von Lindsay! Juni: InStyle (Deutschland), mit einem sehr tollen
Bericht über Lin August: VOGUE (Espaniol) - Lindsay zum zweiten Mal als Marilyn Monroe! September: ELLE (UK) - eine Reportage, die viele Fragen offen lässt.
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